Miltenberger Ruderclub auf Erfolgskurs

Die 50. Marbacher Ruderregatta war am 23./24. September Ziel der Rennmannschaft des MRC. Zum ersten Mal ging nicht nur das Rennteam der Kinder an den Start, sondern auch zwei Crews aus dem Erwachsenenrudern.

 

Bei schönstem Herbstwetter bot der Neckar beste Bedingungen zum Rudern.
Die Kindermannschaft, die in den letzten beiden Jahren von Christiane Frankenberger-Bube und Uta Zeug-Lummel sanft ans Rennrudern herangeführt wurde, ist mittlerweile technisch und konditionell auf gutem Niveau. So konnten am Samstag Franca Bube im Einer, Julia Kärgel/Charlotte Legler, sowie Sinia Tutzer/Neela Lummel ihre Rennen im Doppelzweier für sich entscheiden. Margarete Schneider erreichte im Einer und Elena Zeitler/Isabella Lenz im Doppelzweier den Silberplatz.
Der Doppelvierer mit Julia Kärgel, Sinia Tutzer, Elena Zeitler und Isabella Lenz erkämpfte sich gegen starke Gegnerinnen aus Marbach und Nürtingen Platz drei, so wie auch der Doppelzweier mit Franca Bube und Margarete Schneider.

Zum ersten Mal startete der Masters Doppelvierer mit Gerhard Riegel, Jürgen Schmitt, Michael Lummel und Gerald Betzwieser. Die Männer trainieren erst seit dieser Saison miteinander im Rennboot. Sie boten ein kraftvolles Rennen, mussten sich aber ihren sehr erfahrenen Gegnern aus Waiblingen geschlagen geben.

Am Sonntag gab es noch einmal erste Plätze für Neela Lummel im Einer und mit ihrer Partnerin Sinia Tutzer im Doppelzweier. Auf den zweiten Platz ruderten an diesem Tag Franca Bube im Einer und die Doppelzweier mit Julia Kärgel/Charlotte Legler und Elena Zeitler/Isabella Lenz. Auch der Doppelvierer mit Julia Kärgel, Margarete Schneider, Isabella Lenz und Sinia Tutzer durfte sich über die Silbermedaille freuen.

Ein Nostalgie Rennen war der Mixed Doppelvierer mit Frank Mayer, Christiane Frankenberger-Bube und Uta Zeug-Lummel, die zusammen mit ihrem ehemaligen Trainer aus Jugendzeiten, Gerhard Riegel, ins Boot stiegen. Die Gegner aus Heidelberg entpuppten sich zum Teil als ehemalige Weltmeisterschaftsruderer, die erst vor drei Wochen bei der Senioren WM in Slowenien starteten. Das Rennen war packend bis zum Schluss. Mit nur 2 Sekunden Vorsprung gewann die Heidelberger Crew.

Marbach hat gezeigt, dass der MRC wieder im Aufwind ist. Die sportliche Arbeit mit den Kindern, aber auch die zahlreichen Kurse für Erwachsene lohnen sich. Der MRC hat das Glück, eines der schönsten Ruderreviere in Süddeutschland nutzen zu können und bietet somit beste Voraussetzungen für die neue Trendsportart Rudern.

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